Sechs mal österreichischer cartellverband

Ab wann wird eine Lebensfreundschaft zur Seilschaft? Diese Frage war der Anstoß zu einer Recherche, die fast ein halbes Jahr gedauert hat und sich einem Verein widmet, dem in Österreich immer wieder große Macht nachgesagt wird: Der Österreichische Cartellverband.

Wir haben rund 30.000 Personen aus Wirtschaft, Politik und dem universitären Betrieb mit dem Mitgliederverzeichnis des Österreichischen Cartellverbands abgeglichen. Die Recherche belegt, in welchen Bereichen der Gesellschaft Mitglieder aus dem Cartellverband konzentriert sind, und zeigt Machtstrukturen auf.Wir haben mit Mitgliedern des ÖCV gesprochen, mit außenstehenden Experten und Kritikern, die die Organisation von verschiedenen Standpunkten aus charakterisieren und ihre Mechanismen erklären. Das Ergebnis dieser Recherchen ist die umfassendste mediale Aufarbeitung der Strukturen rund um den Österreichischen Cartellverband, die bisher von österreichischen Medien unternommen wurde.

Ich bin stolz, dass sie seit vergangener Woche in einer sechsteiligen Serie auf derstandard.at veröffentlicht wird.

Danke auch an die Kollegen von paroli, Fabian Lang, Moritz Moser, Harald Triebnig, Lukas Wagner und Levin Wotke, mit denen zu Arbeiten eine Freude ist.

How to: work on a really long story

It has been quiet around here for a while. This has one main reason.

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Die Unsichtbaren

Jeder achte Mensch in Österreich ist von Armut betroffen.Den meisten davon sieht man es nicht an. Drei Geschichten von wenig Geld und viel Engagement.

erschien im Wiener Journal

Fotos gibt es beim Konsorten Kollektiv

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How to: work together

This may seem like a too obvious topic but let me assure you: it is not. Journalism is a very competitive field and there have been accounts of people working under the most difficult circumstances who were tricked by others (and by that having their life endangered) because of competition.

Now that´s the status quo. But I´m not going to talk about that. I want to tell you about why I think working together is essential for young journalists and especially young freelancers.

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Das Dorf der versteinerten Sprache

Das Dorf Lusérn in Norditalien ist vielleicht der letzte Ort der Welt, an dem Zimbrisch gesprochen wird. Während die Bewohner lange gegen die Diskriminierung als Minderheit kämpfen mussten, drohen heute wirtschaftliche Gründe die Sprache verschwinden zu lassen.

für das Wiener Journal, 23.08.2013

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How to verify information

More often than not, journalists are not real experts on topics they write about. That means, that journalists have to trust other people who tell them what is “really going on”. There is one problem with this and it is related to a saying: “A journalist is someone who does not even trust their own parents.” It means, basically, you have to check and re-check when you want to be sure the information you have been given is correct.

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Eine Frage des Systems

Spekulationen, Börsenstürze und Bankenrettungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass immer weniger Menschen Vertrauen ins Finanzsystem haben. Sie suchen nun nach Alternativen.

für das Wiener Journal, 6.7.13

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Die Suche nach dem besten Gefühl der Welt

Das Streben nach dem Glück beschäftigt seit jeher die Menschheit. Die Glücksforschung meint, die Ursachen des Glücks gefunden zu haben. Aber was ist eigentlich Glück? Eine Geschichte mit mehr Fragen als Antworten.

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How to deal with uncertainty: Belo Monte

Traveling to the Amazon forest to write a report about a controversial hydroelectric project requires a lot of preparations. You need to know how to get there, who to talk to and who to trust. So when knew that the story would be funded, I started researching about one and a half months before I actually went to the town of Altamira in the North-East of Brazil.

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Die Ankunft des Paradieses

Der Amazonas beherbergt den größten und artenreichsten Regenwald der Welt. Ein Mega-Staudammprojekt verspricht den Menschen Geld und eine große Zukunft – und gefährdet damit den letzten Rest dieses Gartens Eden.

für 2012, gekürzt erschienen in der WOZ

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